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Archiv der Artikel die mit web 2.0 getagged sind.

re publica 2009: Ein Twitter-Experte erklärt den Journalisten, wie’s geht

Mark Fonseca Rendeiro. Foto: Nils Glück

Mark Fonseca Rendeiro. Foto: Nils Glück

Wenn er sieht, wie dilettantisch scheinbar profilierte Journalisten twittern, kann Mark Fonseca Rendeiro nur müde lächeln. Der freischaffende Medienmacher bloggt und twittert mit System und Strategie. Auf der Blogger-Versammlung “re publica 2009” in Berlin erklärt er am Mikrofon, worauf Journalisten bei Twitter achten sollten – und warum es im Zwitscher-Kanal nicht nur um Marketing von journalistischen Inhalten geht.

Audio: bicyclemark im Interview auf der re publica 2009 (rp09)

Copyright: 2009 Nils Glück. Alle Rechte vorbehalten.

Web-Extra: Spitzenpolitiker, Sexorgien und Sozialfahnder

Holger Kreymeier hat seinen anfänglichen Video-Blog zu einer Mammut-Show ausgebaut: In seiner Sendung “Fernsehkritik.TV” dokumentiert er die Unzulänglichkeiten des deutschen Fernsehprogramms. Was dahinter steckt, hat er mir in einem Interview für den Medien Monitor erklärt. Jürgen Milski ist Kreymeiers persönlicher Antiheld, aber auch gestandene “Spitzenjournalisten” aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk bekommen ihr Fett weg. Hier kommt also die 17. Folge von Fernsehkritik.TV, inklusive Gastbeitrag und Interview:

Web-Extra: Rob Vegas entlarvt mobile Abzocke

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, hat mein Fluss des Bloggens etwas an Tempo verloren. Das liegt an einer temporären Prioritätsverschiebung. Damit euch trotzdem nicht langweilig wird, gibt es ab heute auf meiner Seite eine Zweitverwertung von Fremdinhalten. Soll heißen: Was gut und sehenswert ist, wird hier verlinkt – denn auch viele Selfmade-Videos machen ordentlich was her und kommen von guten Bloggern aus dem deutschsprachigen Raum. Machen wir hier also den Anfang mit der fulminanten Mindtime-Show – von und mit Rob Vegas!

Link: 117 Getmobile

“Debatte 2.0″ bei N24: Netter Plausch statt interaktive Diskussion

Quelle: N24

Quelle: N24

Der Nachrichtensender N24 hat gestern Nacht erstmals seine neue interaktive “Debatte 2.0″ gesendet. In dem neuen Format sollen die Zuschauer das Sagen haben – in selbst gedrehten Web-Videos dürfen sie den Studiogast zur Rede stellen. Günther Beckstein machte eine gute Figur – ansonsten gehört “Debatte 2.0″ leider in die Rubrik “gescheiterte Crossmedia-Versuche”.

Leider nur ausgewählte Wortmeldungen

Die ersten Meldungen lasen sich vielversprechend. Von einem “Polit-Talk interaktiv” war die Rede – “Stellen Sie Günther Beckstein Ihre Frage per Video”. Ich hatte mich auf verwackelte, pixelige Live-Videos gefreut, erhitzte Gemüter und Bürgerpolemik. Alles vergeblich. Denn die Zuschauer mussten ihre Fragen vorab in einen MyVideo-Channel (siehe Screenshot) hochladen und darauf hoffen, dass ihre Wortbeiträge ausgewählt wurden.

Vertretungshalber musste Marc Jungnickel als Moderator für Peter Limbourg einspringen – eine schlechte Wahl, wie sich bald zeigen sollte. “Wir haben seit Wochen Ihre Fragen im Internet gesammelt”, versicherte Jungnickel dem erwartungsvollen TV-Publikum. Schaut man sich das Video-Portal mal genauer an, entdeckt man aber nur 15 Wortbeiträge von interessierten Zuschauern. Das ist keine besonders große Auswahl für eine innovative Sendung.

Der Presseclub: Das nenne ich Debatte. Quelle: Phönix

Der Presseclub: Das nenne ich Debatte. Quelle: Phönix

Verfehltes Konzept: Konservierte Userbeteiligung, null Interaktivität

Und auch das Konzept ist alles andere als interaktiv: Wenn ein Sender aufgezeichnete Videos auswählt und im Studio auf einem Display abspielt, kann kaum von einer Debatte die Rede sein. Jede Radioshow, an der sich Anrufer per Telefon beteiligen können, ist interaktiver – gutes Beispiel dafür ist die Sendung “Nachgefragt” im Anschluss an den wöchentlichen ARD-Presseclub, die auf Phönix und im Radio auf WDR 5 ausgestrahlt wird. Damit der scheinbare Bezug zum Internet nicht ganz außen vor blieb, diente bei N24 ein beigestelltes Notebook als plakative Studiodekoration.

“Jetzt ist der Moment gekommen, da wird Günther Beckstein antworten müssen”, sagt der Moderator und kündigt damit ein knallhartes Verhör an. Was folgt, ist eine nette Plauschrunde: Beckstein geht nicht auf die Fragen der User ein und spult nur seine politischen Programmstatements ab. Eine Zuschauerin fragt, ob Herr Beckstein denn Willy Brandts Kniefall erklären könne – das ignoriert der Gast einfach und nennt erst Minuten später das Stichwort “Überfall auf Polen”.

Ein zahmer Moderator interviewt den Stichwortgeber

Ein viel zu zahmer Moderator führte ein viel zu freundliches Interview. Quelle: N24

Ein viel zu zahmer Moderator führte ein viel zu freundliches Interview. Quelle: N24

Apropos Stichworte: Der freundliche Moderator ist dermaßen zahm, dass der CSU-Politiker minutenlang uneingeschränkt über seine Ansichten referieren darf, anstatt sich rechtfertigen zu müssen. “Sie haben gerade das Biertrinken als Stichwort gegeben”, sagt Jungnickel, lehnt sich zurück und lauscht fasziniert dem Stichwortgeber. Ansonten bringt der Moderator zusätzliche Aspekte ins Gespräch ein und präsentiert sein Allgemeinwissen, widerspricht aber nicht und hakt kaum nach – das ist keine Polit-Debatte, sondern ein gemütliches Palaver. Da wundert es dann auch niemanden mehr, wenn Gast und Journalist gemeinsam abschweifen und sich über überfüllte Oktoberfest-Zelte amüsieren. Später darf Beckstein die einzelnen SPD-Spitzenpolitiker der Reihe nach kritisieren – über Minuten führt er einen Monolog, der nichts Neues transportiert. Wie war nochmal der N24-Slogan – “Wir kommen zur Sache”?

Die Redeanteile des Moderators überwiegen im Vergleich zu den kurzen Videos – kein Wunder bei so wenigen Zuschauerfragen. So wird die interaktive Show zum gewöhnlichen Interview, denn in 30 Minuten Sendezeit kommen nur neun Zuschauer in ihren Video-Schnipseln zu Wort. Zum Gähnen.

Konnte sich ungestört ausprechen: Der bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein. Quelle: N24

Konnte sich ungestört aussprechen: Der bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein. Quelle: N24

Fazit: Nichts als leere Worte

Wer eine “Debatte” kurz vor Mitternacht ausstrahlt, rechnet erst gar nicht mit hohen Quoten. Das Interesse der Webnutzer an dem neuen Format tendiert gegen null – in dem Gästebuch zur Sendung gibt es gerade mal neun Einträge. Ende August schrieb ein User: “debatte was heisst das? und wo sind den die leute die mit machen? bis jetzt nur 6 fragen von 6 personen? das is doch keine debatte”. Vollkommen richtig – für die Macher von N24 ist “Web 2.0″ wohl nur ein leeres Modewort. Und es hat auch nichts mit Crossmedia zu tun, wenn eingeschickte Videos im Studio abgespielt werden. Zum Ende der Beckstein-Selbstdarstellung sagt Marc Jungnickel: “Online kann auch was Gutes haben” – was meint er damit bloß?

Mehr zu diesem Thema im Internet:

  • FAZ.net – Medien – Fernsehkritik: Keine Fragen mehr (4. September 2008)
  • Blogpiloten.de – Möchtegern-Debatte 2.0 auf N24 (3. September 2008)
  • netzwertig.com – Politik: N24 und MyVideo wollen Debatte 2.0 (3. September 2008)
  • ring2* – N24 Debatte 2.0 – ein komplementäres Fernsehformat (3. September 2008)
  • Peinliche Politiker bei YouTube: Erste Gehversuche im Online-Wahlkampf

    Seit einigen Tagen ist die CDU mit einer eigenen Seite auf der Video-Plattform YouTube vertreten. Damit will man sich als modern präsentieren und sich auf den Online-Wahlkampf 2009 vorbereiten, wie aus einer gewohnt bescheidenen Pressemitteilung zu entnehmen ist.

    Wohlan. Dass die alt eingesessenen Parteien den Schritt ins große weite Netz wagen, ist lobenswert und mutig – schließlich dürfte jeder durchschnittliche Teenager mehr Ahnung vom WWW haben als Merkel, Beck und Co. Und steckten die Online-Ambitionen der Bundestagsparteien 2005 noch in den Kinderschuhen, so hat man sich für die nächste Wahl Großes vorgenommen.

    Das neueste Video: Einschlafen im Nominalstil

    Ich bin gespannt und schaue mir die neue CDU-TV-Seite mal an. Im aktuellen Video geht es um die “Deutschlandtour” des Ronald Pofalla, seines Zeichens Generalsekretär der Christdemokraten (das ist der mit den schnittigen Sprüchen, der immer gerne für ein streitbares Statement in die Kamera lächelt). Zunächst sehen wir den Benz-Bus, unterlegt mit triumphaler Fanfaren-Musik aus der Werbefilm-Mottenkiste.

    Ein resoluter Moderator (die CDU nennt ihn “Reporter”) trägt geordnet vor, was heute auf der Tagesordnung steht: Pofalla besucht die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Klingt nach Anwesenheitspflicht. Im anschließenden Interview mit Rainer Eppelmann, dem Vorsitzenden der Stiftung, lautet die erste Frage dieses temperamentlosen Moderators: “Was sind die hauptsächlichen Aufgabengebiete Schrägstrich Verantwortlichkeiten?” Mein lieber Markus Brauckmann, das ist eine Frage, wie sie nur ein unkreativer Öffentlichkeitsarbeiter stellen kann. Spätestens hier sind die jungen Zuschauer schon drei YouTube-Videos weiter und ziehen sich die neusten Drogen-Eskapaden von Amy Winehouse rein.

    Die Antwort Eppelmanns kommt daher wie eine barsche Reaktion auf die langweilige Frage, denn der Vorsitzende sagt mit todernster Miene: “Laut Beschluss des deutschen Bundestages…” An dieser Stelle sind auch die verbliebenen fünf Prozent der Zuschauer weg – der Nominalstil ist zum Einschlafen.

    Ein “Signal”, das in Gefälligkeitsfragen untergeht

    Der Interviewer lässt den Vorsitzenden ungestraft seinen Sermon abspulen – Cut. Dann geht die Tortur noch weiter: Was macht diesen Besuch so unsagbar spannend? Gelangweilte Blicke vom Generalsekretär und vom CDU-Mann Friedbert Pflüger, als Eppelmann lediglich von einem “Signal” spricht. Das sagen wichtige Repräsentanten immer dann, wenn es nichts zu sagen gibt.

    Kein Elan, zu viel sprachliche Präzision, ein gemächlich-sanfter Redefluss. Der Moderator scheint nicht glücklich zu sein mit seinem undankbaren Job. Die mit nachdenklicher Musik unterlegten Nichtigkeiten, die der Sprecher hier vorträgt, enthalten ebenfalls nichts Außergewöhnliches. Natürlich geht es um ein ernstes Thema, aber Interesse dafür erregt der Film überhaupt nicht. Manchmal hat man Sorge, dass der Ton plötzlich absäuft und der Film stehen bleibt. Im Interview mit dem Spitzenpolitiker gibt es dann erwartungsgemäß nur Gefälligkeitsfragen. Was soll der Reporter auch machen, er wird ja sonst gefeuert. Keine Angriffspunkte, keine Pfiffigkeit, nicht mal flotte Formulierungen.

    Fazit: PR-Arbeit mit Fremdschäm-Faktor

    Dieses Video sagt leider nur aus, dass die CDU eine ziemlich langweilige Partei sein muss. Gar kein Video wäre für die CDU also besser als dieses Video, denn hier hat die PR-Abteilung nur mühsam ihre fast siebenminütige Plicht getan – mehr nicht. Und um Aktualität bemüht man sich erst gar nicht: Für heute Abend war ein Video aus Kassel angekündigt, das aber leider zur Stunde noch unauffindbar ist. Von einer “Internet-Partei” (siehe Pressemitteilung) ist die CDU noch Lichtjahre entfernt.

    Keine Sorge, Pofalla: Der Kollege von den Sozis kann’s auch nicht besser

    Doch die CDU kann aufatmen: Denn die Konkurrenz macht es keinen Deut besser. Jüngstes Beispiel für die peinliche Polit-Profilierung im Web 2.0 ist SPD-Generalsekretär Hubertus Heil, der sich aktuell im Twitter-Netzwerk den Spöttern preisgibt (siehe Screenshot). Er ist auf Amerika-Reise und textet ganz wirres Zeug. Natürlich gibt es keinen Nachrichtenwert, und da das Image der SPD ja ohnehin bereits hoffnungslos ramponiert ist, kann der werte Generalsekretär weiter in die Heimat twittern. Da sieht man’s mal wieder: Nicht immer führt es zu verbalem Qualitätsgewinn, wenn sich Bundespolitiker ungefiltert und ohne Absprache mit ihren PR-Beratern öffentlich äußern.

    Online-Wahlkampf in den USA: Die PR-Profis machen vor, wie’s geht

    Jetzt, da Heil sich gerade an Ort und Stelle befindet, könnte er sich einiges in Sachen Online-Wahlkampf von seinen US-Kollegen abgucken. Die sind nämlich wahre Internet-Profis: Ob YouTube-Seite, MySpace oder Kampagnen-Homepage (siehe Screenshot) – der demokratische Präsidentschaftsbewerber Barack Obama wirkt auch digital durch und durch kompetent. Auch John McCain, sein republikanischer Kontrahent, macht bei MySpace und YouTube einiges her.

    Hier zeigt sich: Wer sich als Spitzenpolitiker voll und ganz dem neuen Massenmedium Internet stellt, geht hohe Risiken ein, kann aber auch viel Aufmerksamkeit und Wählernähe erzeugen. Bisher scheinen die deutschen Politiker noch nicht für diese Mutprobe bereit zu sein – aber die ersten stolpernden Gehversuche sind ein Indiz dafür, dass es nur besser werden kann.

    Mehr zu diesem Thema im Internet:

  • Horizont.net – CDU startet eigenen Videokanal bei Youtube (25. August 2008)
  • turi2.de – CDU setzt im Wahlkampf auf Bewegtbild-Propaganda im Netz (25. August 2008)
  • politik-digital.de – Hamburg-Wahlkampf im Netz (21. Februar 2008)
  • heise online – Kleckern und Klotzen im Online-Wahlkampf (2. August 2005)
  • Bundeskanzlerin – Video-Podcast
  • Twitter meets newspaper: Die Redaktionen zwitschern sich eins

    Heute hat die Welt Kompakt, meine neue Abozeitung, mit der Nachricht aufgemacht (siehe Foto), sie sei im Netzwerk Twitter die beliebteste Redaktion unter den zwitschernden Newsrooms. Sie beruft sich dabei auf ein Medien-Ranking der Website medienlese.com. Zu dieser “Auszeichnung” gratuliert sogar die Mutterredaktion.

    Für alle Gestrigen: Ein fleißiger Blogger erklärt euch hier, was Twitter ist. Eigentlich lohnt eine Erklärung aber gar nicht, denn dafür ist bei Twitter kein Platz. Twitter ist kurz, schnell, mobil und in jeder Hinsicht unverbindlich – und daher sehr einfach. Und daher recht populär.

    Ja, was zwitschern sie denn?

    Obwohl 857 Tweet-Abonnenten sich für mich nicht gerade nach viel anhören – so viele wollen nämlich wissen, was die Redaktion in Berlin denn so alles daherzwitschert. Zum Beispiel gibt es fünf “Tweets” für den gestrigen Donnerstag. Da verrät ein Jemand am frühen Abend, dass man immer noch keinen Aufmacher für die Titelseite hat. Später sagt dieser Jemand, dass man mit einem Wirtschaftsthema aufmachen und dass es eine Doppelseite über Madonna geben wird. Schließlich steht da: “das twitter-vögelchen prangt auf der 1″.

    Die Message: Dabei sein ist alles. Der Mehrwehrt: Null

    Ich frage mich natürlich: Wo liegt da der Informationswert? Dass Menschen in ihrem Privatleben Twitter benutzen, um das Freundes-Rudel zu organisieren, macht Sinn. Twitter kann sogar für oppositionellen, politischen Widerstand genutzt werden, wie der clevere Twitter-Gründer im Interview erklärt.

    Auch kann sich die Redaktion sagen lassen, sie sei modern. Zur Bestärkung dieses Verdachts lassen sich auch der Handy-Code aus der Printausgabe, das redaktionseigene Video-Blog und die MySpace-Seite des Teams hinzuziehen – alles sehr “up-to-date”. Mehr aber leider auch nicht – redaktioneller Mehrwert gleich null.

    Die Konkurrenz ist etwas besser im Zwitschern

    Wesentlich interessanter finde ich das Twitter-Profil von Titanic, dem absolut weltbesten Satire-Magazin. Denn hier gibt’s nichts zu lesen, sondern es werden nur Weiterleitungen auf aktuellen Content, also echte Informationssubstanz (!), geliefert – Titanic hat nämlich einfach seinen RSS-Feed bei Twitter eingestellt. Das kann man sich mal abonnieren für den Lacher zwischendurch.

    Zeit Online, man höre und staune, hat es mit ihrem toten EM-2008-Tweet auf Platz vier des oben genannten Rankings gebracht – das sagt leider auch etwas über die Relevanz der heutigen Titelseiten-Meldung von Welt Kompakt aus: Die ist nämlich nicht vorhanden. Dafür so viel Platz auf der ersten Seite – sinnlos. Die Redaktion scheint gestern tatsächlich Probleme mit dem Aufmacher gehabt zu haben.

    Kommerz 2.0: Bloggen im Auftrag der Wirtschaft

    Seit Januar 2007 bietet das Schweizer Marketingunternehmen “trigami” Internet-Bloggern einen Nebenverdienst an: Für Produktrezensionen auf ihren Internetseiten bekommen die Webautoren bares Geld. Während die einen eine schleichende Kommerzialisierung der Blogger-Szene befürchten, freuen sich andere Hobby-Autoren über ein kleines Zubrot – und die so beworbenen Konzerne frohlocken. Weiterlesen ‘Kommerz 2.0: Bloggen im Auftrag der Wirtschaft’ »